ART

ART
ist eine neue Hunde Sport “ART“ =
sie vereinigt die verschiedensten Sparten der Hundeausbildung miteinander. Sie soll Freude und Spaß
am Zusammenleben von Mensch und Hund fördern, jedoch kein Selbstzweck sein, sondern das
tägliche Miteinander harmonisieren. ART hat nichts mit Befehlsempfängern, dominantem
Menschengehabe, Hundedressur, oder, oder, oder... zu tun.
Natürlich geht es um Gehorsam, Führigkeit und sportliche Betätigung, aber der wichtigste Hintergrund
dieser Arbeit ist geistige Auslastung des Hundes sowie die Freude des Menschen an der Entwicklung
der Arbeit mit dem Hund.
Es geht darum, neue Wege zu suchen und dadurch das Verstehen von Mensch zu Hund, sowie
umgekehrt, zu vergrößern und zu optimieren.
Man wächst als Team zusammen. Mit der Zeit führen bereits kleinste Signale oder Gegebenheiten
dazu, dass die gewünschten Reaktionen reflexartig ausgeführt werden (tatsächlich wechselseitig!).
So lernt man dann voneinander – und miteinander.
Das schweißt zusammen.
(Fuß-Gehen)
Der Hund verlässt sich also darauf, dass der Mensch den richtigen Weg kennt.
Er vertraut seinem Menschen.
(Nasenarbeit)
Der Mensch verlässt sich also darauf, dass der Hund besser riechen kann.
Er vertraut seinem Hund.
Ha !!! Kaum ein Mensch gibt freiwillig die Kontrolle an seinen Hund ab.
Bewusst nicht – außer bei der Nasenarbeit (manchmal), da der Hund uns halt immer wieder
beweisen kann, dass wir Menschen eben nicht so gut riechen wie er.
In anderen Dingen hat der Hund es sehr schwer,
seine Vorteile dem Menschen gegenüber klar zu machen.
Da der Hund sich nicht verbal äußern kann, wir als Menschen „seine Fragen“ oft nicht
beantworten können – oder auch gar nicht erst verstehen -, wird er sich dafür entscheiden,
sein eigenes Ding zu machen.
Dieses Ding stimmt dann aber leider nur sehr selten mit dem überein,
was wir Menschen uns so vorgestellt haben.
Im Training für ART sollen Mensch und Hund lernen, besser miteinander
zu kommunizieren, NICHT zu diskutieren.
Es muss immer klar sein, wer letztendlich die Führung hat.
AM BESTEN NATÜRLICH DER MENSCH ;-)
Wie trainiert man ART?
Nasenarbeit = Identifikation
Apportieren = freudig Respekt zollen
Distanzkontrolle = Longieren
Dogdance = enges „Miteinander-Arbeiten“
Fitness = Agility
Vertrauensbildung = Neues bewältigen
vielleicht nicht „über die Wiese“ oder durch den Wald spurten kann – oder will. Das Miteinander
ist wichtig. Auch unter den Menschen.
Jeder kennt das Konkurrenzdenken, das bei Turnieren auftaucht. Es entlädt sich oft am Hund.
Man kann das sehr genau erkennen.
Bei ART wird der Mensch feststellen:
Am besten "läuft" mein Hund, wenn wir für uns selbst arbeiten.
Auch ältere Hunde oder Menschen – mit oder ohne Handikap – sollen deswegen nicht
außen vor bleiben.
Solange beide,
Mensch und Hund,
Freude daran haben,
soll es möglich sein,
Fähigkeiten weiter zu entwickeln.
Wie trainiert man ART denn eigentlich?
lernt der Hund die Leinenführigkeit, das „Auf-mich-achten“ und gutes Benehmen in möglichst
allen Situationen. Dann geht es los mit dem Sparten-Sport. Erst jetzt setze ich Futter ein. Als
zusätzliche Motivation.
was für einen riesigen Spaß es macht, mit mir zu arbeiten.
Ganz ohne
Bestechung!
Erst jetzt kommt Futter ins Spiel, als VERSTÄRKUNG, und bedeutet dann für den Hund:
Jetzt machen wir was GANZ IRRES, TOLLES!
und man kann häufig das Üben im täglichen Ablauf unterbringen.
Das ist ja auch ein wichtiger Punkt.
Nicht jeder, der gerne mit seinem Hund arbeitet, hat die Möglichkeit, 5mal pro Woche zu einer
Hundeschule zu traben. Für die meisten Trainingseinheiten braucht man nämlich weder
irgendwelche großen Geräte, noch Helfer oder einen Hundeplatz. Man kann es sich auch bequem
zu Hause einrichten, weiter zu arbeiten.
Jeder Spaziergang kann – muss aber nicht – zu einem produktiven „Erlebnis“ werden.
Bei einem Spaziergang einfach mal die Seele baumeln zu lassen, ist natürlich genauso wichtig.
(Für den Menschen!!!)
betagten Hunden beginnen. Nicht das Tempo spielt am Ende eine Rolle, sondern die
Zusammenarbeit des Teams Mensch-Hund - und die Korrektheit beider.
Je weniger der Mensch hilft (oder glaubt, helfen zu müssen), um so besser.
Ist ja auch im Alltag schön, wenn ich nicht für meinen Hund den „Hampelmann“ machen muss,
damit er sich zu mir bequemt.
Die spätere Prüfung soll nur eine Überprüfung dessen sein,
was im täglichen Leben sowieso schon geht.
UND JETZT :
Tel : 0162 267 3535